1963:
Die 1.Saison startet: Mit dabei sind Eintracht Braunschweig, Werder Bremen und der HSV. Werder schreibt Bundesliga-Geschichte: Es ist noch nicht einmal eine Minute am ersten Spieltag vergangen, da versenkt der Dortmunder Timo Konietzka als erster Bundesliga-Torschütze den Ball im Bremer Kasten. Zu schnell für die anwesenden Kameras, es gibt keinen Film vom Treffer.
1964:
Hannover 96 steigt auf.
1965:
Werder Bremen wird deutscher Meister und Hertha BSC fliegt aus der Bundesliga. Der Club hat offenbar zu hohe Handgelder an die Spieler gezahlt. Erlaubt waren nur zwischen 250 und 1200 Mark. Prämien dürfen 250 Mark pro Spiel nicht überschreiten. Die Bundesliga wird auf 18 Mannschaften aufgestockt. Bayern München verliert in seinem Bundesliga-Debüt beim TSV 1860 München 0:1.
28. August 1965:
Der ewige Torschützenkönig Gerd Müller erzielt sein erstes Erstliga-Tor gegen Eintracht Braunschweig. Bis zum Ende seiner Bundesliga-Karriere trifft er noch weitere 364 mal.
1966:
Die schlechteste Saison eines Teams geht zu Ende. SC Tasmania 1900 Berlin stellt mehrere Negativrekorde auf: 15 Treffer, 108 Gegentore, 28 Niederlagen und mit 31 Spielen die längste sieglose Serie.
1967:
Eintracht Braunschweig wird deutscher Meister.
1969:
Der 1. FC Nürnberg steigt als bisher einziger amtierender Meister aus der Bundesliga ab. Die Bayern holen ihre erste Meisterschaft.
1971:
Am 3. April schreibt Werder Bremen wieder Bundesliga-Geschichte: Im Spiel bei Borussia Mönchengladbach bricht ein Tor zusammen. Das Spiel wird als Sieg für Werder gewertet.
6. Juni 1971:
Der Bundesliga-Skandal ist da. Der Präsident des Absteigers Offenbacher Kickers, Horst-Gregorio Canellas, beweist mit Tonbandaufnahmen, dass 18 Spiele der abgelaufenen Saison durch Bestechungen manipuliert worden sind. Viele Spieler, Trainer und Funktionäre inklusive Canellas sind verwickelt. Arminia Bielefeld und Offenbach wird die Lizenz entzogen.
1973:
Eintracht Braunschweig schreibt Geschichte: Es ist der erste Club mit Trikotwerbung – in diesem Fall für Jägermeister. Es hilft aber wohl nicht viel, die Eintracht steigt ab.
1974:
Eintracht Braunschweig steigt wieder auf, Hannover 96 steigt ab.
1975:
Hannover 96 steigt wieder auf.
1976:
Hannover 96 steigt ab.
1977:
Der FC St. Pauli steigt auf.
1978:
Der FC St. Pauli steigt ab. Am letzten Spieltag der Saison holt Mönchengladbach gegen Borussia Dortmund mit 12:0 den höchsten Sieg der Bundesliga-Geschichte. Die Gladbacher brauchten viele Tore, um den punktgleichen 1. FC Köln zu überholen. Weil die Kölner aber 5:0 gegen St. Pauli gewinnen, kommt Gladbach doch nicht zum Zuge.
1979:
Der HSV wird deutscher Meister.
1980:
Eintracht Braunschweig und Werder Bremen steigen ab.
1981:
Eintracht Braunschweig und Werder Bremen steigen wieder auf.
1982:
Der HSV wird Deutscher Meister.
1983:
Der HSV verteidigt die Meisterschaft. Es gibt außerdem die erste rote Karte für eine Notbremse: Stuttgarts Torwart Helmut Roleder muss im Spiel gegen den VfL Bochum vom Platz.
1985:
Eintracht Braunschweig steigt ab, Hannover 96 steigt auf.
1986:
Hannover 96 steigt ab.
1987:
Hannover 96 steigt auf.
1988:
Werder Bremen wird deutscher Meister, der FC St. Pauli steigt auf. Ein Skandal entwickelt sich um den FC Homburg. Per Gerichtsbeschluss setzt der Verein durch, dass er Werbung für einen Kondomhersteller auf den Trikots tragen darf. Der DFB hatte die Werbung wegen der "Grundsätze von Ethik und Moral" verboten.
1989:
Hannover 96 steigt ab.
1990:
Der erste ausländische Torschützenkönig ist der Norweger Jörn Andersen mit 18 Treffern für Eintracht Frankfurt.
1991:
Der FC St. Pauli steigt ab.
1991/92:
Nach der Vereinigung des DFB mit dem Deutschen Fußball-Verband der DDR beginnt die neue Saison mit ausnahmsweise 20 Mannschaften. Hansa Rostock und Dynamo Dresden aus Ostdeutschland sind mit dabei. Am Ende der Spielzeit steigen vier Teams ab, erster gesamtdeutscher Bundesliga-Meister ist der VfB Stuttgart.
1993:
Werder Bremen wird deutscher Meister.
1995:
Der FC St. Pauli steigt auf, die Drei-Punkte-Regel wird eingeführt
1997:
Der VfL Wolfsburg steigt auf, der FC St. Pauli steigt ab.
1998:
Kaiserslautern gelingt die Sensation: Der Verein gewinnt als bisher einziger Aufsteiger die Meisterschaft.
2001:
Der FC St. Pauli steigt auf. Eine Neuerung gibt es beim Spiel des FC Energie Cottbus gegen den VfL Wolfsburg. Für Cottbus laufen ausschließlich ausländische Fußballer auf. An einem dramatischen letzten Spieltag ist Schalke nach einem 5:3-Erfolg gegen die SpVgg Unterhaching scheinbar deutscher Meister. Dann der Tiefschlag: In der Nachspielzeit zwischen dem HSV und Bayern München knallt Patrik Andersson den Ball zum 1:1 für Bayern ins HSV-Tor. Bayern wird mit einem Punkt Vorsprung Meister.
2002:
Hannover 96 steigt auf, der FC St. Pauli steigt ab.
2004:
Werder Bremen wird deutscher Meister.
2009:
Der VfL Wolfsburg wird deutscher Meister.
10. November 2009:
Ein trauriger Tag. Torwart Robert Enke von Hannover 96 nimmt sich das Leben. 40.000 Menschen nehmen an der Trauerfeier für den achtfachen Nationaltorhüter fünf Tage später teil.
2010:
Der FC St. Pauli steigt auf.
2011:
Der FC St. Pauli steigt ab.
2012:
Der HSV ist der einzige Verein, der bis heute alle Spielzeiten in der ersten Bundesliga mitgespielt hat.