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Verkehrs-Chaos

Eine Spur auf A2 bleibt nach LKW-Brand vorerst gesperrt

Stillstand auf der A2 bei Königslutter. Nach einem LKW-Unfall am Montagabend war die Autobahn in Richtung Braunschweig fast einen ganzen Tag lang voll gesperrt. Rund 1.000 Autoreifen hatte der LKW geladen, der in Flammen aufging. Zwischendurch wurde befürchtete, die Vollsperrung könnte noch Tage andauern.


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Der Gestank von 1.000 verbrannten Autoreifen hatte sich schon verzogen, aber nach dem Lastwagen-Brand blieb die Autobahn 2 bei Königslutter noch Stunden voll gesperrt. Bei Tagesanbruch stand das verkohlte Wrack eines Anhängers auf der Fahrbahn. Die Fahrbahndecke wurde durch die Gluthitze des Brandes stark beschädigt. Ein Gutachter sollte am Vormittag feststellen, was erneuert werden muss.

Eine Vollsperrung über mehrere Tage drohte. "Sollte es eine starke Hitzebeschädigung des Asphalts geben, kann die Sperrung mehrere Tage dauern", sagte ein Sprecher der Polizei. So weit kam es zum Glück nicht. Zwei Fahrstreifen können nun wieder freigegeben werden. Beim rechten Fahrstreifen sei eine jedoch eine neue Asphaltierung notwendig, sagte die Polizei. Die Dauer der Arbeiten und die damit verbundene Sperrung eines Fahrstreifens sei derzeit nicht abschätzbar.

Nichts ging mehr im Berufsverkehr

Der Berufsverkehr ist auf vielen Strecken bei Helmstedt, Cremlingen und Rennau zusammengebrochen. Die Ausweichstrecken waren vollkommen überlastet und die Arbeitnehmer kamen mit teils erheblicher Verzögerung zur Arbeit.

Die Feuerwehr konnte die Flammen nicht löschen und ließ die Ladung kontrolliert ausbrennen. Die Ursache für den Brand ist aktuell noch unklar.