Anastacia
Schon ihre Oma wusste, dass aus Ihr einmal ein Star werden würde: Anastacias Großmutter nannte sie liebevoll „Stage“ (zu Deutsch: Bühne). Und die Oma behielt recht: Durch ihr enormes Stimmvolumen wurde Anastacia zur erfolgreichsten Solo-Künstlerin des laufenden Jahrzehnts.
Die Kinderjahre
Anastacia heißt mit vollem Namen Anastacia Lyn Newkirk. Sie wurde am 17. September 1968 in Chicago geboren. Zusammen mit ihrer älteren Schwester und ihrem jüngeren autistischen Bruder wuchs sie in einer Künstlerfamilie auf. Ihr Vater war Sänger und ihre Mutter war Schauspielerin am Broadway. Nach der Scheidung ihrer Eltern zog sie mit ihrer Mutter und ihren Geschwistern nach New York City.
Die Tänzerin
Im Alter von 13 Jahren erkrankte Anastacia an der chronisch-entzündlichen Darmerkrankung Morbus Crohn. Von der Krankheit ließ sich Anastacia nicht beirren. Sie lernte mit ihr richtig umzugehen und verwirklichte ihren Traum, Tänzerin zu werden. Sie machte an der
"Professional Children's School" ihren Abschluss und tanzte anschließend bei verschiedenen Musikvideos mit, zum Beispiel 1989 für Salt’n Pepas „Twist And Shout“.
Die Sängerin
1998 nahm Anastacia an dem Talentwettbewerb „The Cut“ von MTV teil und schaffte es bis ins Finale. Obwohl sie nicht als Siegerin aus dem Wettbewerb ging, hinterließ sie einen bleibenden Eindruck. Sogar Michael Jackson rief bei ihr an, um ihr zu gratulieren. 1999 unterschieb sie ihren ersten Plattenvertrag.
Ihr erster Erfolg
2000 erschien ihr Debütalbum „Not That Kind“, von dem mehr als fünf Millionen Exemplare verkauft wurden. Mit ihrer erste Single „I’m Outta Love“ gelang ihr der Durchbruch in Europa, Asien und Australien. 2002 sang Anastacia den offiziellen Titelsong „Boom“ zur Fußball-Weltmeisterschaft.
Die Kämpfernatur
Während einer Voruntersuchung für eine geplante Brustverkleinerung wurde 2003 bei Anastacia ein Krebstumor entdeckt. Doch sie überwand die Krankheit erfolgreich. Auch nach der Erkrankung blieb der Erfolg nicht aus. 2004 veröffentlichte sie das Album „Anastacia“, das auf Anhieb auf Platz eins der deutschen Albumcharts landete.





