VW-Spitze und IG Metall rangeln um Auto 5000
Dicke Luft vor Tarifgesprächen -
Gewerkschaft will Integration bei VW
Volkswagen droht ein Streit um den Status der schlechter gestellten Mitarbeiter des Tochterunternehmens Auto 5000.
Die eigenständige GmbH baut die VW-Modelle Touran und Tiguan. Die Gewerkschaft IG Metall fordert, die mehr als 4 000 Mitarbeiter zu integrieren. In dieser Woche treffen sich Arbeitgeber- und Arbeitnehmerseite das erste Mal zum Tarifgespräch. Die Position der Gewerkschaft steht. "Unser Ziel ist die Integration der rund 4200 Beschäftigten Anfang 2009“, sagte Niedersachsens IG-Metall-Chef Hartmut Meine dem Handelsblatt.
Volkswagen-Chef Martin Winterkorn sind die unterschiedlichen Entlohnungssysteme im Konzern zwar selbst ein Dorn im Auge, allerdings befürchtet er angesichts des erfolgreichen VW-Kurses höhere Kosten durch eine Integration in den Konzern. "Ich würde es begrüßen, wenn wir an einem Standort dieselben Bedingungen hätten. Dabei muss es aber um ein Gesamtpaket gehen, bei dem Aufwand und Nutzen in Relation stehen“, sagte der VW-Chef dem Handelsblatt. Gelingt eine Einigung nicht, will Winterkorn Stärke zeigen: "Andernfalls bleibt alles, wie es ist.“
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Das VW-Motorenwerk in Salzgitter-Beddingen bekommt mehr Arbeit.
Spezielle Nockenwellen für Common Rail -Dieselmotoren kamen bislang nur von Zulieferfirmen. Künftig wird jede vierte dieser Nockenwellen in Salzgitter gefertigt. Damit hat sich Volkswagen Salzgitter erfolgreich gegen den Wettbewerb durchgesetzt. Die sogenannte "gebaute Nockenwelle“ besteht nicht, wie sonst üblich, aus einem gegossenen oder geschmiedeten Stück Stahl, sondern aus mehreren Bauteilen. Das macht die Hightech-Nockenwelle um 30 Prozent leichter und senkt den Spritverbrauch. "Das ist für uns der Einstieg in ein weiteres neues Geschäftsfeld“, sagte der Leiter der Komponentenfertigung Hans Jürgen Selonke. "Gebaute Nockenwellen werden in der modernen Motorentechnik immer wichtiger. Hier sehen wir ein riesiges Portential“. Das VW-Motorenwerk in Salzgitter ist eines der größten weltweit. Täglich werden rund 7.000 Motoren gebaut – voriges Jahr insgesamt fast 1,2 Millionen Stück. Etwa 6.400 Mitarbeiter sind derzeit hier beschäftigt.
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In Gifhorn gestohlenes Motorrad an polnischer Grenze entdeckt
Das Motorrad ist in Frankfurt (Oder) auf einem polnischen Kleintransporter von Bundespolizisten entdeckt worden. Es hatte kein Kennzeichen und war unter Sperrmüll auf der Ladefläche versteckt, wie die Polizei berichtete. Die Beamten hatten den Transporter routinemäßig überprüft. Die drei Männer im Alter von 20, 21 und 22 Jahren, die im Auto saßen, kamen in Erklärungsnot. Eine Überprüfung ergab, dass das Motorrad einem Mann aus Gifhorn gehört. Er hatte bis zu dem Anruf der Polizei noch nicht bemerkt, dass das Motorrad weg ist. Die drei Männer wurden vorläufig festgenommen.
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